Kanu am Rand eines Sees mit Wald im Hintergrund
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Nuuksio-Nationalpark

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Wissenschaft in Finnland

Woran in Finnland schwerpunktmäßig geforscht wird, lässt sich nach einem Blick auf ein paar Eckdaten des Landes fast schon erraten: Über 70 Prozent des Landes sind mit riesigen Wäldern bedeckt, weitere 10 Prozent der Fläche werden von den über 187.888 Seen eingenommen – eine Menge Natur, die es zu bewahren gilt. Die Umweltwissenschaften und der Umweltschutz nehmen daher in Finnland einen großen Teil der Forschung ein. Der Drang zur Nachhaltigkeit macht sich auch in den Materialwissenschaften und der Elektrotechnik bemerkbar. Doch bei so viel Natur kann auch es schon mal recht einsam werden: Gerade einmal 16 Personen leben im Durchschnitt auf einem Quadratkilometer. Da wundert es nicht, dass Finnland in der Telekommunikationsforschung seit je her ganz vorne mit dabei ist. Zwar hat sich der finnische Telekommunikations-Riese Nokia mittlerweile aus dem Markt für Mobiltelefone verabschiedet, doch unter anderem bei Patenten rund um den Mobilfunkstandard 5G ist der Konzern immer noch weltweit führend.

Die Fakten

Population 5.523.231
Fläche 338.424 km²
Bruttoinlandsprodukt pro Kopf in US-Dollar 50.013,3
Öffentliche Ausgaben für Bildung (Anteil am BIP) 5,5 %
Anteil Wissenschaftlerinnen 33,2 %
Universitäten 42
Universitäten pro 1 Mio. Einwohner 7,60
Studenten 295.451
Ausgaben für Forschung und Entwicklung 2,8

Science Sights

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Schneebedeckter Boden vor einem Tannenwald und blauem Himmel Foto: Unsplash/Daniel Born.
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Urho Kekkonen Nationalpark
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Urho Kekkonen Nationalpark
Der Urho Kekkoken Nationalpark ist der zweitgrößte Nationalpark Finnlands – voll von Mooren, Fjells und Wäldern.
Polarlichter über dem Wasser. Foto: Unsplash/Niilo Isotalo
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