Sanfte Hügel der Toskana im Abendlicht. Foto: Unsplash/Engjell Gjepali.
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Wissenschaft in Italien

Es duftet nach Sommer, Urlaub und köstlichem Essen. Mitte des 18. Jahrhunderts entstand die wohl bis heute leckerste italienische Erfindung überhaupt: die Pizza. 1830 öffnete in Neapel die erste Pizzeria, „Port‘ Alba“. Durch ihre Forschung und Erfindungen haben sich davon abgesehen vor allem zwei hervorgetan: Leonardo da Vinci (1452-1519) mit seinen detaillierten Konstruktionsplänen diverser Maschinen und Galileo Galilei (1564-1642), der das Thermometer erfand, die Jupitermonde erstmals beobachtete und die Fallgesetze vorhersagte. Daneben waren es auch Italiener, die die Kanalisation, das Radio, die moderne Schere und das Jojo entwickelten. Letzteres übrigens bereits vor über 2500 Jahren. Auch zahlreiche weitere Genies im Bereich der Forschung, der Kunst, Denkerinnen und Denker entstammen der Republik. Insgesamt 21 Nobelpreise konnte das Land bereits abstauben – dabei vor allem in den Bereichen der Literatur und der Medizin. Auch heute noch ist Italien in der Forschung vor allem breit aufgestellt. Die bedeutendste öffentliche Forschungseinrichtung ist der Nationale Forschungsrat, der 102 Institute umfasst. Am neurowissenschaftlichen Institut wurden beispielsweise erst kürzlich Gehirnmechanismen identifiziert, die der Aufarbeitung von Traumata zugrunde liegen . Italien hat also auch über fantastisches Essen und tolle Städte hinaus ganz schön viel zu bieten.

Die Fakten

Population 59.359.900
Fläche 301.336 km²
Bruttoinlandsprodukt pro Kopf in US-Dollar 34.608,7
Öffentliche Ausgaben für Bildung (Anteil am BIP) 4,0 %
Anteil Wissenschaftlerinnen 34,3 %
Universitäten 239
Universitäten pro 1 Mio. Einwohner 4,00
Studenten 1.937.761
Ausgaben für Forschung und Entwicklung 1,4

Science Sights

Kamera-Illustration
Ein hoher Turm mit vielen Säulen und Bögen
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Schiefer Turm von Pisa
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Schiefer Turm von Pisa
Angeblich Forschungsort von Galilei, ganz sicher einer der Touri-Magneten in Italien.
Der weltberühmte Vulkan, der schon in alten Schriften beschrieben wurde. Credits: Unsplash/Samir Kharrat
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Ätna
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Ätna
Er ist einer der aktivsten Vulkane der Welt und das Wahrzeichen der italienischen Insel Sizilien – der Ätna.
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Patient wird beatmet. Foto: Pixabay/Tho-Ge.
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Not macht erfinderisch
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Italien war früh stark von der Pandemie betroffen, Atemgeräte waren knapp. Abhilfe schafften eine Tauchermaske und ein 3D-gedrucktes Ventil.
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