Reise nach Themen:  Astronomie & Raumfahrt |  Biologie |  Chemie |  Mathematik |  Medizin |  Physik |
 Psychologie |  Raumfahrt |  Technik |  Umwelt

STECKBRIEF | FORSCHUNG IN FRANKREICH

Fläche | 547.023 qKm
Einwohner | 60.200.000
Universitäten | 83 (1,38 / 1 Mio. Einwohner | 0,15 / 1000 qKm)
Wissenschaftler | 1,55% der Erwerbsbevölkerung (2004)
Publikationen (peer reviewed) | 47.175 (2004)
Bruttoinlandsprodukt | 1.710.023.600.000 Euro
Ausgaben für Forschung und Entwicklung | 2,16% des BIP
Investitionen in Bildung | 5,91% des BIP (2003)
Patentanmeldungen 2004 | 8.079


Nobel-Preise:
1901: Frédéric Passy (Frieden)
1901: Sully Prudhomme (Literatur)
1903: Antoine Henri Becquerel (Physik)
1903: Pierre Curie (Physik)
1903/11: Marie Curie (Polen) (Physik / Chemie)
1904: Frédéric Mistral (Literatur)
1907: Louis Renault (Frieden)
1908: Gabriel Lippmann (Luxenburg, Physik)
1909: Paul-Henri-Benjamin d'Estournelles de Constant (Frieden)
1912: Paul Sabatier (Chemie)
1912: Victor Grignard (Chemie)
1912: Alexis Carrel (Medizin)
1915: Romain Rolland (Literatur)
1920: Léon Bourgeois (Frieden)
1921: Anatole France (Literatur)
1926: Aristide Briand (Frieden)
1927: Ferdinand Buisson (Frieden)
1927: Henri Bergson (Literatur)
1933: Ivan Bunin (Russland) (Literatur)
1935: Frédéric Joliot (Chemie)
1935: Irène Joliot-Curie (Chemie)
1937: Roger Martin du Gard (Literatur)
1947: André Gide (Literatur)
1951: Léon Jouhaux (Frieden)
1952: Albert Schweitzer (Deutschland) (Frieden)
1952: François Mauriac (Literatur)
1957: Albert Camus, Algerien (Literatur)
1960: Saint-John Perse (Literatur)
1964: Jean-Paul Sartre (Literatur) (lehnte den Preis ab)
1965: André Lwoff (Physiologie und Medizin)
1965: Jacques Monod (Physiologie und Medizin)
1965: François Jacob (Physiologie und Medizin)
1968: René Cassin (Frieden)
1974: Seán MacBride (Frieden)
1977: Roger Guillemin (Physiologie und Medizin)
1980: Jean Dausset (Physiologie und Medizin)
1985: Claude Simon (Madagaskar) (Literatur)
1987: Jean-Marie Lehn (Chemie)
1988: Maurice Allais (Ökonomie)
1991: Pierre-Gilles de Gennes (Physik)
1992: Georges Charpak (Physik)
1997: Claude Cohen-Tannoudji (Algerien) (Physik)
2000: Gao Xingjian (China) (Literatur)
2005: Yves Chauvin (Chemie)
2007: Albert Fert (Physik)



Top 3 der Publikationsthemen
Quelle: ISI (Web of knowledge)

  1. Biochemie und Molekularbiologie: 5,069%

  2. Physikalische Chemie: 3,33%

  3. Materialwissenschaften: 3,30%


BEITRÄGE

Kernkraft | Der Traum vom abfallfreien Atomstrom

© Viktor Mildenberger

Atommüll und dessen Entsorgung sind die wohl größten Streitpunkte bei der friedlichen Nutzung von Kernenergie. Ein französischer Kerntechniker erklärt, wie in neuen Kernkraftwerken Atommüll verbrannt und damit die Zukunft der Kernenergie gesichert werden soll. Ein deutscher Reaktor-Experte begründet die Kritik an diesem Verfahren. Bisher gab es nämlich weit mehr Pannen als Erfolge. ( zum Audio-File)

Mathematik | Die Eine-Million-Dollar-Rätsel

Zeichnung: Heike Becker

Wer einen mathematischen Beweis ausgeknobelt hat, kann sich über seine Beweisführung freuen. Mehr ist nicht drin. Es sei denn, es geht um eines von sieben Mathe-Problemen, auf die sogar ein Kopfgeld ausgesetzt ist. Was sich hinter den millionenschweren Rätseln verbirgt und wie geheimnisvoll die Magie der Zahlen ist, erfahren Sie  hier.


Interview mit dem französichen Wissenschaftsjournalisten Philippe Pajot

1. Which scientific subject would you attribute spontaneously to your country?
Pajot: "Mathematik, Biologie, Astronomie, Physik"

2. Regarding a historical point of view: In which scientific field was your county especially known in the past?
Pajot: "Physik, Chemie, Biologie, Mathematik"

3. Is there a special tradition (e.g. because of geographical reasons) in one field or a special attitude of the people in your country to a special field?
Pajot: "Mathematik"

4. Regarding the number of research faculties, percentage of national and international grants or recently won international science awards etc.: Which are the top three scientific topics in your country today?
Pajot: "Physik, Chemie, Medizinische Forschung, Ökonomie"


Was denken Sie?
Ihre Meinung interessiert uns brennend: Was sind die Spezialitäten der Forschung in Ihrem Heimatland? Bitte helfen Sie uns, diesen Reiseführer zu vervollständigen, und füllen Sie unseren kurzen  Fragebogen aus.







Frankreich | France

Dass die Guillotine in Frankreich erfunden wurde, ist wenig verwunderlich, erlangte sich doch vor allem in der Französischen Revolution traurige Berühmtheit. Andere Erfindungen aus Frankreich sind auch heute noch in Gebrauch, etwa der Akku und der Heißluftballon. Und genauso, wie der Ballon uns in luftige Höhen bringt, macht eine weitere französische Entwicklung Ausflüge in Unterwasser-Welten möglich: das Tauchgerät, erfunden 1943 vom legendären Meeresforscher Jaques Cousteau.


Reise nach Ländern:

Reise nach Themen:

Personalisierte Ernährung | GENau abgeschmeckt

© bizior / stock.xchng

Wissenschaftler wollen unsere Ernährung in Zukunft individuell auf die Gene des Einzelnen abstimmen. Nutrigenomik heißt die Disziplin, die den Zusammenhang zwischen Nahrungsbestandteilen, Erbgut und damit zusammenhängenden Krankheiten erforscht. Was ist seriöse Forschung und was ist Geldmacherei am Rande der Legalität? ( zum Text)


 nach oben |  Drucken
 Impressum