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STECKBRIEF | FORSCHUNG IN EUROPA

Fläche | 4.321.210 qKm
Einwohner | 492.800.000 (2006)
Universitäten | 746 (1,51 / 1 Mio. Einwohner | 0,17 / 1000 qKm)
Bruttoinlandsprodukt | 10.865.945.950.000 Euro
Ausgaben für Forschung und Entwicklung |  1,84% des BIP (2005)
Investitionen in Bildung | 5,2% des BIP (2003)
Patentanmeldungen 2004 | 56.263


BEITRÄGE

ESOF 2010 | Die Stärken und Schwächen der EU-Forschung

Logo: EuroScience

Was zeichnet Forschung in Europa aus? Wo liegen die Stärken und wo die Schwächen? Und wie trägt eine Wissenschaftskonferenz dazu bei, die Forschungsgemeinschaft zu fördern? Auf dem EuroScience Open Forum (ESOF), das vom 2. bis 7. Juli 2010 in Turin stattfand, tauschten Wissenschaftler aus ganz Europa Erfahrungen, Ergebnisse und Erfolge aus. science-guide.eu fasst zusammen. ( zum Video)

Geo-Daten | Entwicklungshilfe aus dem All

Neue Schulen und neue Krankenhäuser: Daran denken die meisten Menschen bei dem Begriff Entwicklungshilfe. Doch ein Projekt der Europäischen Union zielt in eine andere Richtung: Es soll Entwicklungsländern helfen, ihre natürlichen Ressourcen effizient zu nutzen. Die technischen Hilfsmittel dafür gibt es schon mehrere Jahrzehnte. Allerdings stehen diese weder in Afrika noch in Europa – sie fliegen durch das Weltall. ( zum Video)

Leere Labore | Nachwuchssorgen der Forschung

© julosstock / stock.xchng

Das 21. Jahrhundert, in einer Zeit in der das Klonen möglich ist, Touristen ins All geschickt werden und der Urknall plausibel erklärt werden kann, scheint es, als hätte die Welt mehr Wissenschaftler als jemals zuvor. Vor allem sieht es so aus, als würde der Nachschub an Forschern nicht versiegen. Doch der Schein trügt: Europa braucht mehr junge Wissenschaftler! Doch es gibt einen guten Grund, warum Hochschulabsolventen keine wissenschaftliche Karriere anstreben. ( Zum Europa-Spezial)

Peer Review | Qualitäts-Check für Fachartikel

© Heike Becker / Lehrstuhl Wissenschafts-journalismus, Dortmund

In der Wissenschaft ist es das Kontrollverfahren vor der Veröffentlichung eines Fachartikels: das Peer Review. Alle großen Wissenschaftsmagazine wenden dieses Gutachterverfahren an, um die Qualität wissenschaftlicher Aufsätze zu beurteilen. Doch auch andere Gutachtermethoden sind sinnvoll. ( zum Text)

Medien über Sterbehilfe | Totgeschwiegen?

© saine / stock.xchng

Über Sterbehilfe zu sprechen ist schwer: Kaum jemand möchte seinen eigenen Tod planen. Ärzte, Angehörige und Gerichte geraten dadurch oft in Konflikte. Doch auch die Medien tun sich bei dem Thema oft schwer. ( zum Text)

Meeres-Reiseführer | Das Science-Guide-Forschungsschiff legt ab

Foto: Yannis Issaris

Gehen Sie an Bord des Science-Guide-Forschungsschiffes und erleben Sie eine einzigartige Tour! Besuchen Sie grönländische Gletscher und schauen Sie bei Polarforschern in der nördlichsten Siedlung der Welt vorbei. Sie bevorzugen wärmere Gegenden? Kein Problem! Das Science-Guide-Forschungsschiff fährt auch einige Stationen im Mittelmeer an. ( zum Multimedia-Beitrag)

Symmetrie-Reiseführer | Ein ungewöhnlicher Mathematiker auf Europa-Tour

© www.sxc.hu

Die Symmetrie eines Schmetterlings ist auch für Nicht-Mathematiker leicht zu erkennen. Der Mathematikprofessor Marcus du Sautoy entdeckt symmetrische Strukturen jedoch fast überall: in Ornamenten, Mathematik, Musik und sogar auf dem Fußballfeld. Seine Reise auf der Suche nach der Symmetrie führt ihn quer durch Europa. ( zum Multimedia-Beitrag)

Einsame Spitze | Frauen in der Forschung

Der Hörsaal ist voll, Studierende kritzeln Formeln auf die Blätter, in rasantem Tempo füllt der grauhaarige Professor die Tafel mit noch mehr mathematischen Zeichen: eine gewöhnliche naturwissenschaftliche Vorlesung. Doch warum ist es so typisch, dass der Dozent fast immer ein Mann ist und Frauen nur im Publikum sitzen? ( zum Multimedia-Beitrag)

ESOF 2006 | Vom Darten & Schreien, von DNA & Raketen

Foto: oh

Ein Schlaraffenland für Wissenschaftsjournalisten und alles andere als staubtrocken und öde: Das war das Euroscience Open Forum 2006 in München. Was es dort zu erleben gab, erfahren Sie  hier.



Other Worlds | Reisen zu fernen Planeten

Foto: MPI Heidelberg

Sind wir alleine im Universum? Sollte außerhalb der Erde noch Leben im Universum existieren, dann auf einem der unzähligen Planeten in anderen Sonnensystemen. Lassen Sie sich mitnehmen auf eine Reise zu diesen Planeten. Und erfahren Sie  hier, wie Astronomen fernen Himmelskörpern auf die Schliche kommen.

ITER | Kernfusion

Foto: ITER

Verstrahlte Brennstäbe, stillstehende Windräder, Erdbeben durch die Nutzung von Geothermie: All die modernen Energieprobleme könnten bald auf einen Schlag Vergangenheit sein, wenn endlich die erste Turbine durch Kernfusion angetrieben wird. Wie wahrscheinlich es ist, dass dieser Traum wahr wird, und wie weit es bis dahin noch ist, erfahren Sie  hier.

Schuldig oder nicht schuldig? | Verantwortung in der Wissenschaft

Foto: xlucas

Nicht jede Erfindung macht das Leben einfacher. Manche - wie die Atomspaltung in einer Atombombe - kann auch sehr gefährlich werden. Doch sind auch dafür die Wissenschaftler verantwortlich, die mit ihren Erkenntnissen zur Atomspaltung eigentlich doch nur die Wissenschaft voranbringen wollten? Das erfahren Sie  hier.


Der Wert der Wissenschaft in Europa | Wer zahlt wieviel?

130 Milliarden Euro hinter den USAEs sind finanzpolitische Welten, die den Europäischen Forschungsraum noch von seinen größten Konkurrenten - den USA und Japan - trennen. Zwar gaben die 27 Mitgliedstaaten der EU im Jahr 2005 mehr als 200 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus - 1,84 % des gesamten Bruttoinlandsprodukts. Doch im Vergleich mit den USA lesen sich die Zahlen schon deutlich anders, investierten die USA 2004 doch 2,68 % ihres BIPs in die Forschung, und damit über 130 Milliarden Euro mehr als die Staaten der EU. Japan legte noch eins drauf und steckte ganze 3,18 % seines BIPs ins die Wissenschaft. Da verwundert es kaum, dass die EU sich im Jahr 2000 für ihre Forschungslandschaft als großes Ziel gesetzt hat, endlich den Investitionsrückstand hinter der Konkurrenz aufzuholen. Und im Jahr 2010 stattliche 3 % des Bruttoinlandsprodukts in Forschung und Entwicklung zu Investieren.

Drei Prozent | Katzensprung oder Quantensprung

1,84 % des gesamten EU-BIPs für die Forschung: Hinter diesem Mittelwert verbergen sich 27 Forschungspolitiken, deren Ausgaben für die Wissenschaft sehr unterschiedlich sind. Auf der innereuropäische Rangliste der Forschungsfinanzierung des Jahres 2005 liegen etwa Schweden (3,86 % des BIP) und Finnland (3,48 %) mit vergleichbar großen Anteilen vorne, gefolgt von Deutschland (2,51 %), Dänemark (2,44 %), Österreich (2,36 %) und Frankreich (2,13 %). Auf den hinteren Plätzen: Rumänien (0,39 %), Zypern (0,40 %), Bulgarien (0,50 %) und die Slowakei (0,51 %). Um diese Anteile auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen, hat sich die Europäische Kommission für die Zeit bis 2010 einen "Aktionsplan für Europa" gegeben. Darin dreht sich alles darum, wie die forschungspolitischen Anstrengungen der EU-Staaten koordiniert und Gelder aus öffentlichen Kassen und vor allem aus der Wirtschaft in die Forschung geleitet werden können.

Unternehmen Forschung

Überhaupt spielt die private Wirtschaft bei der Forschungsfinanzierung in Europa eine besondere Rolle, stellte sie doch 2004 mit 55% den größten Anteil an den Ausgaben für Forschung und Entwicklung insgesamt. Einen ebenfalls erheblichen Anteil von 35 % steuerten die Staaten selbst bei, 8 % der Forschungsausgaben stammten aus dem Ausland. Wie hoch der Anteil von Unternehmen in dieser Aufstellung ist, variiert europaweit deutlich. In Luxemburg etwa kamen 80 % der Mittel aus er Wirtschaft, gefolgt von Finnland (69 %), Deutschland (67 %) und Schweden (65 %). Am anderen Ende der Skala lagen Malta, Zypern und Litauen - mit einer Beiteiligung der Wirtschaft an den Forschungsausgaben von etwa 20 %. Wieder zeigt der Vergleich mit den USA (64 %), Japan (75 %) und auch China (66 %), an welchen Vorbildern sich die Europäischen Ziele hier orientieren. "Die Europäische Union (EU) muss die öffentliche Forschung auf eine solidere Grundlage stellen, um private Investitionen anzuziehen und so ihr Ziel zu erreichen, den Anteil der Forschung am BIP (Bruttoinlandsprodukt) bis 2010 auf 3 % zu steigern."







Europa | Europe

Mehr als nur die Summe seiner 27 Teile: Der Europäische Forschungsraum führt nicht nur Wissenschaftler zusammen, sondern auch jahrhundertealte Traditionen. So wie Geowissenschaften in den Niederlanden, Mathematik in Frankreich und Astronomie in Polen sind es gerade die Spezialitäten, die Europa im Vergleich der Forschungs-Standorte so einzigartig machen.


Reise nach Ländern:

Reise nach Themen:

Biologische Uhr | Von Eulen und Lerchen

Zeichnung: Heike Becker

Wenn frühmorgens der Wecker klingelt, fällt es vor allem Schülern und Studenten oft schwer, aus den Federn zu kommen. Kein Wunder, denn jeder tickt anders. Und das ist hier wörtlich zu verstehen. Hinter das Geheimnis der Inneren Uhren kommen Wissenschaftler erst seit wenigen Jahren. Was sie herausgefunden haben, erfahren Sie  hier.


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